20.11.2015

Petra Hartmann
hält Krimilesung in der Bennigser Rudolf-von-Bennigsen-Bücherei

Bennigsen. Gut 40 Werke, hauptsächlich Märchen und Fantasy, hat die Autorin Petra Hartmann bis heute geschrieben und veröffentlicht. Dass sie sich aber auch in anderen Genres zu Hause fühlt, davon konnten sich am Freitagabend die etwa 25 Zuhörer in der Bennigser Bücherei am Bahnhof bei ihrer „Krimilesung“ überzeugen. In ihrem neuesten Werk „Die Schlagzeile“ bildet der Alltag einer Kleinstadtzeitung mit all ihren Facetten den Hintergrund ihrer Story. Wie sehr sie sich beim Schreiben von ihren eigenen Erfahrungen inspirieren ließ, verrät sie nicht. Doch die Vermutung liegt nahe, dass sie die Arbeit in einer Redaktion sehr gut nachzeichnen kann, schließlich hat Hartmann mehrere Jahre bei unterschiedlichen Lokalzeitungen gearbeitet – unter anderem auch bei der NDZ in Springe.
Doch in der Geschichte geht es nicht um Hartmann selbst oder die Deisterstadt, sondern zunächst einmal um den Nachteinsatz der Redakteurin Helene Jordan, die aus dem Bett geklingelt wird, um über einen Unfall zu berichten. Im Eifer des Gefechts passiert ihr beim Artikeltippen ein Fehler, der am nächsten Tag gleich zum Streit mit dem wütenden Chefredakteur Peter Obermann führt. „Der Verwaltungsausschuss ist das zwielichtigste Organ nach dem Bürgermeister steht da“, schnaubt ihr Vorgesetzter. „Es sollte das zweitwichtigste Organ heißen“, entschuldigt sich Jordan. Den Zuhörern gefiel die Art des Humors und brachen an mehreren Stellen der Lesung in herzhaftes Lachen aus.
Bei der Redaktionskonferenz bekommt Jordan den Frust ihres Bosses noch einmal zu spüren. Ihr Auftrag: Eine sensationelle Geschichte mit entsprechender Schlagzeile finden. Jordan muss nicht lange suchen, ein Diebstahl in der Kirche kommt ihr zu Hilfe. Schnell scheint der vermeintliche Dieb ausgemacht – ein Täter aus dem Nachbardorf. Nach Schulzuweisungen und Streitereien entwickelt sich eine Schlägerei auf dem Sportplatz.
„800 Jahre Hass und Zorn entluden sich, die Polizei war machtlos“, liest Hartmann vor. „Erst die Feuerwehr beendete mit einem Wasserstrahl das Geschehen.“ Und während alles aus den Fugen gerät, kämpft Redakteurin Jordan mit den Tücken ihrer Ausrüstung. Die Akkus ihrer mittelmäßigen Kamera sind leer, aber sie hat ihre Story – samt dicker Schlagzeile. Wie die heißt? Das blieb an diesem Abend das Geheimnis der Autorin.
[Reinhold Krause, NDZ 23.11.2015 Seite 9; DA 23.11.2015 Seite 3]

12.09.2015

Bennigsens Integration funktioniert


Sommerfest des RvB-Fördervereins lockt die Anwohner aus dem alten Ortskern und den neuen Baugebieten an


Bennigsen. Mitreißende Jazzklänge, kühler Wein und die Möglichkeit, zu vielen Gesprächen: Das Sommerfest des Fördervereins Rudolf-von-Bennigsen (RvB) hat am Sonnabend etliche Gäste angelockt. „Wir feiern dieses Fest für jeden, der kommen will.“ So hatte Vorsitzende Peter Kimmel das Ziel der traditionellen Veranstaltung auf dem RvB-Platz, im Herzen des Süllbergorts, beschrieben. Das Sommerfest solle auch die Integration zwischen dem alten Ortskern und den westlich der Bahnlinie gewachsenen Baugebieten fördern, betonte Peter Kimmel. Und das funktioniere gut, freute sich der Vorsitzende des Bennigser Fördervereins. Den musikalischen Rahmen gestaltete das „Christian von der Osten Trio“: Christian von der Osten (Keyboard), Horst Wagner (Bass) und Hubert Böllert (Schlagzeug) servierten zum Sommerfest vor allem Jazz-Standards. Das Trio gehört bereits seit mehr als drei Jahrzehnten zum festen Bestandteil der hannoverschen Jazzszene.
Für die Getränke sorgten Hartmut und Elvira Rieck, die französischen Wein ausschenkten, während sich Gaby und Karlfried Rose um den Ausschank des Bennexer Bieres verdient machten.
Der Bennigser hatte außerdem am Vorabend des Festes gemeinsam mit Harald Malz in der Reihe „Literatur im Bahnhof“ in der hiesigen RvB-Bücherei aus eigenen Werken gelesen – und damit zugleich den Auftakt zum Sommerfest gemacht. br
[Brinkmann-Thies, Neue Deister-Zeitung 15.09.2015 Seite 9]

 [Fotos: Gabriele Rose]

11.09.2015

Zooflüchtlinge und ein fliegendes Klavier

Autorenlesung in der Rudolf-von-Bennigsen-Bücherei findet nur wenig Zuhörer

Bennigsen. Sie waren etwas erstaunt, die Protagonisten des Abends, die beiden Autoren Harald Malz aus Springe, Mitglied im Calenberger Autorenkreis sowie der Bennigser Karlfried Rose. Normalerweise rezitieren sie aus eigenen Werken oder gestalten einen literarischen Abend mit und aus Werken deutscher Schriftsteller vor vollbesetzten Rängen. Doch am Freitagabend wartete man vergebens auf die große Schar der Zuhörer.
Peter Kimmel, Vorsitzender des Vereins zur Förderung des Andenkens an Rudolf von Bennigsen (RvB), mutmaßte, dass das Sommerfest des Vereins auf dem darauffolgenden Sonnabend wohl für etwas Verwirrung gesorgt haben könnte. Doch das überschaubare Publikum tat der guten Laune des literarischen Duos Malz und Rose keinen Abbruch. Gekonnt unterhielten sie die etwa 15 Zuhörer mit ihren heiteren und nachdenklichen Alltagsgeschichten.
Malz’ „Bonzo kaputt“, Untertitel „Die Bedürfnisanstalt“ erzählt von einem gestrandeten Penner. Bonzo, bürgerlich Heinz Fromm, geschieden und ohne festen Wohnsitz, stets in Begleitung seines Hundes Chico machte die Bekanntschaft mit der afrikanischen Toilettenfrau Jolanda.
Diese erlaubte ihm das Übernachten im Pissoir. Am Tage erlebt er aus sicherer Entfernung das neue Liebesleben seiner Exfrau Petra, sieht die Gewaltausbrüche der Hooligans gegen Salafisten und die für ihn unerreichbaren Luxusartikel. Alles machte einen großen Bogen um ihn, denn er stank nach Urin. Doch nachts im Toilettenhäuschen, wenn er sich zur Ruhe gelegt hatte, dann träumte er von einer anderen Welt und dass er auf einem fliegenden Pony sich dem Himmel näherte.
Zwei Geschichten und ein kurzes Gedicht von Rose schlossen sich übergreifend an. In „Ruhe und Frieden“ sinniert Eberhard in die Zukunft. Er ist alleinstehend, wohnt verlassen in einem Haus um ihn herum ist Stille. Kein lauter Fernseher, keine Musik, er macht sich Gedanken über seine Söhne und den Freund seiner Ex.
Auch in „Stille Gedanken“ fragt sich der verlassenen Adalbert nach dem Sinn des Lebens. Er ist Rentner, bekämpft Ängste mit Alkohol. Langeweile löst er mit viel Lesen, ist aber unruhig und gereizt, sein Selbstbewusstsein gespielt. Den Weg zu seiner Liebsten hat er sich selbst verbaut, denn er hat das Vertrauen zu seiner Frau gebrochen.
Ein Schabrackentapir-Ilona- und ein Koboldmaki-Günter-, zwei Zooflüchtlinge waren die Hauptdarsteller in dem Malzschen Werk „Ilona, Günter und ich“. Schon nach wenigen Zeilen herrschte schallendes Gelächter durch den Raum. Zu komisch und belustigend war die Geschichte über die beiden sprechenden Zooflüchtlinge – wir sind nicht auf der Flucht und wollen nur übernachten.
Malz hatte das menschliche Verhalten dieser beiden Tiere – Ilona skypt per PC mit ihrer Tante in Sumatra und Günter liebt Klassik und Fernsehen – beschrieben, wie es skurriler nicht sein konnte.
Ebenso in der Welt der Fabel spielte die Geschichte vom „Fliegenden Klavier“. Ein Instrument in gewaltiger Unruhe, Deckel klappert, Rollen drehen durch: Ein Klavier flüchtet außer Haus. Der Autor mittendrin, fliegt mit, über Apfelbaum und Deisterkamm zum Maschsee. Flughöhe und Richtung erfolgen mittels Tasten und Pedalen. Rückflug über Leine und Marienburg mit sanfter Landung im Wohnzimmer.

Vermisst, gesucht und gefunden, so beschreibt Rose Erlebnisse eines Mannes, der eingeschlossen im Keller wie ein Fuchs in der Falle sitzt.
Mit seinem Gedicht „Glück“ – ein offenes Wort heilt immer, fand dieser literarische Abend einen harmonischen Ausklang – trotz weniger Zuhörer.

[Reinhold Krause - Neue Deister-Zeitung 11.09.2015 Seite 8]
[s.a.: Aktuelle Woche 16.09.2015 Seite 1]

10.07.2015

Johanna Beck & Mitglieder des Lyrischen AWO - Freundeskreises
sowie Karlfried Rose lesen aus eigenen Werken.

Erfreuten mit ihren Werken: Dieter Baake, Karlfried Rose, Ute Schönleiter, Johanna Beck, Lotti Stadtlober, Brigitte Nitschke und Babette Reinecke.
[Text: Brinkmann-Thies NDZ 13.07.2015 Seite 9; Foto: Gabriele Rose]

Ein Strauß Gedichte

AWO-Gruppe liest in Rudolf-von-Bennigsen-Bücherei

Bennigsen. Einen vielfarbigen Strauß von Gedichten haben die Mitglieder der lyrischen AWO-Freundesgruppe ihren Zuhörern am Freitagabend in der Rudolf-von-Bennigsen (RvB) Bücherei überreicht.
Die Senioren stellten ihre selbst verfassten Verse auf Einladung des Fördervereins RvB vor. Ihr stellvertretender Vorsitzender, Karlfried Rose, bereicherte die Veranstaltung mit eigenen Kurzgeschichten. „Aua hab ich gesagt“, war der Titel einer seiner Geschichten, in der ein Ich-Erzähler über das gesellschaftliche Credo berichtet, dass Jungen und Männer nicht weinen sollen. Roses Fazit: „Männer möchten auch gerne einmal liebevoll getröstet werden. Ach, wäre das schön“.
Was sie bewegt, betrübt, anspringt, das setzt die Bennigserin Johann Beck in lyrisch um. Seit zwölf Jahren ist sie Mitglied der Freundesgruppe. Den Zuhörern in der RvB-Bücherei hatte sie unter anderem das Gedicht über ihre „Handtasche“ mitgebracht. Das sei durchaus autobiografisch zu verstehen, berichtet sie. Und so schmunzelten die Besucher über die Beschreibung von Beck als Beifahrerin, die unzählige Male ihre Tasche vom Fußraum des Autos wieder nach oben holen muss, um darin nach Spiegel, Lipgloss oder Hustenpastillen zu suchen: „Wo sind denn diese Bonbons bloß – und hol die Tasche vom Boden auf den Schoß“. Amüsant auch das Gedicht von Babette Reineke, die fürs Dichten im fortgeschrittenen Alter eine Lanze bricht.

Jedem Vortragenden war die Freude am kreativen Schaffen ins Gesicht geschrieben. An diesem Hobby möchten die Schreibenden auch künftig festhalten. Die Leiterin der AWO-Freundesgruppe, Ute Schönleiter, brachte es auf den Punkt: „Wir wollen auch weiterhin den Pegasus reiten“, sagte sie.br

[Text: Neue Deister-Zeitung - Brinkmann-Thies - 13.07.2015 Seite 9; s.a. Deister Anzeiger 16.07.2015 Seite 3]

08.05.2015

Fast wie ein Tatort-Krimi

Calenberger Autoren überzeugen Publikum

bei Lesung im Bennigser Bahnhof

Von Horst Voigtmann

Bennigsen. Um eine Frauenleiche am Strand, verliebte Bäume und die Einsamkeit in der Nacht drehten sich die Geschichten, die Inge Hübner, Karla Kühn und Karlfried Rose vom Calenberger Autorenkreis jetzt bei einer Lesung im Bennigser Bahnhof dem Publikum präsentierten.
Den Anfang machte Inge Hübner mit einer Krimistory unter dem Titel „Strandgut“. Dabei lieferte sie eine Geschichte ab, die mit ihren Verwicklungen und Wendungen sicher dazu geeignet wäre, daraus einen Tatort-Krimi zu drehen.
Denn am Ende stellt sich heraus, dass die Frauenleiche am Strand und eine weitere gefundene männliche Leiche einiges verbindet. Nicht nur ist der Mann der Mörder der Frau vom Strand und nahm sich das Leben nach seiner grausamen Tat, die junge Frau hatte zuvor den Verkehrstod der Partnerin des Mannes verschuldet.
Karla Kühn, die insgesamt drei Geschichten vorlas, brillierte mit ihrer doppelten, in sich verwobenen Liebesgeschichte, bei der es sowohl um zwei Bäume als auch um ein Menschenpaar ging, die sich besonders zueinander hingezogen fühlen.
Feinsinnig erzählt und mit einem überraschendem Ende ausgestattet sind viele der Werke von Karlfried Rose. So auch die Geschichte „Nachts“, die er vortrug. In dieser Erzählung geht es um einen alt gewordenen Mann, der nachts aufwacht und sich wundert, dass seine Frau nicht neben ihm im Bett liegt. Er beginnt, sie vergeblich im Haus zu suchen, versucht sich daran zu erinnern, wann er sie das letzte Mal gesehen hat, doch er kann sich nicht daran erinnern. So bleibt der Platz neben ihm im Bett weiterhin leer – wie schon seit vielen Nächten.

Den rund 50 Zuhörern gefielen die mal spannenden, mal herzzerreißenden Geschichten. Wie sehr, zeigten sie mit lang anhaltendem Applaus für die drei kreativen Köpfe des Calenberger Autorenkreises.


[Text und Foto: Horst Voigtmann Deister Anzeiger 11.05.2015 Seite 3 und Neue Deiter-Zeitung 11.05.2015 Seite 9]

[Fotos: Gabriele Rose]

Unter der Oberfläche

Gabriele Rose zeichnet  Joachim Ringelnatz’ Leben nach und spricht über seine Werke

Bennigsen. Er hat nur scheinbar leichte Kost produziert.   Zumindest wenn man nach Hans Gustav Böttichers – besser bekannt als   Joachim Ringelnatz – Zeitgenossen wie Hermann Hesse, Erich Kästner, Kurt  Tucholsky oder Karl Zuckmayers Einschätzungen geht. Sie alle zählten  den mal humorvollen, mal nachdenklichen Autor zu den ganz großen  Wortkünstlern. Und als solchen brachte Gabriele Rose den Besuchern ihres  Vortrages Joachim Ringelnatz auch näher, verlor dabei jedoch den  Menschen dahinter nie aus den Augen.
Es ist voll in der Rudolf-von-Bennigsen-Bibliothek, als  Rose mit ihrem Vortrag beginnt. So voll sogar, dass einige der Besucher  im Parterre Platz nehmen müssen. Doch dank moderner Technik können sie  trotzdem jedes Wort verstehen. 
Rose  zeichnet den gewundenen Lebensweg des 1883 in Wurzen bei Leipzig  geborenen Hans Gustav Bötticher gekonnt nach. Er wuchs als Kind eines  Zeichners für Tapetenmuster und bekannten Kinderbuchautors und einer an  Kunst begeisterten Mutter auf. Das färbte ab. Erste Werke seines  Schaffens wurden bereits 1897 in der Zeitschrift „Kinderlust“ und in  „Auerbachs deutschem Kinderkalender“ veröffentlicht. Wirkliches  Interesse an seiner Dichtkunst kommt aber erst 1909 auf. In der  Schwabinger Künstlerkneipe „Simplicissimus“ wird er von der Wirtin Kathi  Kobus zum – wenn auch schlecht bezahlten – Hausdichter gekrönt.        Rose erzählt anschaulich vom Lebensweg des  zunächst aufmüpfigen Schülers, der schließlich Seemann wird, aber danach  noch andere Berufe ausprobiert und schließlich beim Schreiben bleibt.    Erst nach dem Ersten Weltkrieg, den er als Soldat miterlebt, beginnt  Bötticher unter dem Namen Joachim Ringelnatz zu zeichnen. 1920 heiratet  er Leonharda Pieper.     
Seinen Lebensunterhalt  verdiente er ab dann als Vortragskünstler seiner eigenen Gedichte,  zunächst von München und später von Berlin aus.         
Während  seine Frau, die er liebevoll Muschelkalk nannte, in München wohnte,  feierte er seine größten Erfolge in Stuttgart, Hamburg, Frankfurt und  Berlin. 1933 verhängen die Nationalsozialisten gegen ihn ein  Auftrittsverbot.        
1934 stirbt Ringelnatz und hinterlässt neben seinen vielen Gedichten auch zahlreiche Bilder.        
Das   Publikum ist begeistert, hängt Rose an den Lippen und bedankt sich   schließlich mit großem Applaus für das anschauliche Lebensbild, das sie gewürzt mit vielen Gedichten gezeichnet hatte.

Text + Fotos VON HORST VOIGTMANN
[NDZ 09.02.2015 Seite 8]  s.a.:[Deister Anzeiger 09.02.2015 Seite 3]

Ein Brunnen für Bennigsen

Förderverein beschließt Bau eines Wasserspenders / Verschiedene Versionen in der Diskussion

VON ANNEGRET
BRINKMANN-THIES

Bennigsen. Geht es nach dem Förderverein „Rudolf von Bennigsen“, bekommt der Ort einen neuen Brunnen. Das Bauwerk soll künftig neben Bahnhof und altem Stellwerk Wasser spenden. So lautet zumindest der Beschluss, den die Mitglieder jetzt auf ihrer Jahresversammlung getroffen haben. Gelder für den Brunnen hat der Verein demnach bereits fleißig gesammelt. Auch Spenden von Bennigser Gewerbetreibenden stehen in Aussicht. So erklärte etwa der Gartengestalter Bernd Achtermann , den Arbeitseinsatz für den Aufbau eines Brunnens nicht in Rechnung stellen zu wollen.

Erste Vorschläge für das geplante Brunnenelement aus Edelstahl präsentierte der Fachmann der Versammlung denn auch prompt. Doch noch steht die Planung am Anfang. Soll der Brunnen auf Knopfdruck Trinkwasser spenden? Wenn ja, dann muss er hygienische Vorschriften erfüllen. Denkbar wäre auch ein Kunstobjekt, das in den Brunnenkörper integriert wird. Denn das neue Bassin soll einen Bezug nehmen zu dem Platz vor der Bücherei, der ebenfalls nach dem ehemaligen liberalen Politiker Rudolf von Bennigsen benannt und vom Verein betreut wird.

Den Platz selbst schmückt nicht nur die Büste des einstigen Reichstagsabgeordneten, die der Springer Künstler Heiko Prodlik-Olbrich gestaltet hat. Auch ein Blumenbeet mit Rudolf-von-Bennigsen-Rosen, gezüchtet von einem heimischen Gärtnermeister, ziert das Areal vor dem Bahnhof. Auch dieser pflegt die Beete unentgeltlich.

Den Wunsch für einen belebenden Brunnen auf dem Platz neben der Bücherei hegt der Verein schon lange. Bislang scheiterte das Vorhaben aber immer an fehlenden Zu- und Abwasserleitungen. Durch Umbaumaßnahmen für das neue Jugendzentrum im Gebäudekomplex konnte die Stadt dieses Manko beheben. 

Vorab hatten die Vereinsmitglieder in ihrer Sitzung einstimmig Peter Kimmel als Vorsitzenden im Amt bestätigt. Sie wählten Karlfried Rose zu seinem Stellvertreter, der Vessela Kersting nachfolgt, und bestätigten Margit Wittkugel als Kassenwartin sowie Ute Parplies als Schriftführerin auf ihren Posten. Als Beisitzerinnen wurden Elvira Rieck und Uta Schwerdtfeger gewählt.

Der Förderverein betreut in der Rudolf-von-Bennigsen-Bücherei nicht nur ehrenamtlich eine Filiale der Stadtbibliothek, sondern auch eine Präsenzbücherei mit Werken rund um das Leben und Wirken des liberalen Politikers.
Zudem bekommt der Verein häufig Buchspenden. Ein Teil davon wird günstig als Antiquariat an Sammler verkauft. Der Erlös daraus fließt natürlich ebenfalls in das Brunnenprojekt. br 


[Brinkmann-Thies/Zett, NDZ 15.01.2015 Seite 9] 


20.11.2015

Kennt das Leben einer Redakteurin aus eigener Erfahrung: Petra Hartmann bei der Krimilesung in der Bennigser Bücherei. Krause










12.09.2015


[Fotos: Gabriele Rose]

Geselliges Miteinander beim Sommerfest
[Foto: Brinkmann-Thies NDZ S. 9]











11.09.2015

Von links: Harald Malz, Karlfried Rose und Peter Kimmel
[Foto: Reinhold Krause]






















10.07.2015

Weinverkostung in der Pause











8. Mai 2015

Inge Hübner (von links), Karlfried Rose und Karla Kühn lasen aus dem Fundus ihrer Kurzgeschichten. Voigtmann

Mai-Lesung in der RvB-Bibliothek

In der Reihe „Literatur im Bahnhof“, der zweiten in diesem Jahr, lasen Inge Hübner und Karla Kühn vom Calenberger Autorenkreis zusammen mit Karlfried Rose aus ihren eigenen Werken vor rund vierzig Hörerinnen und Hörern. Zuvor hatte Karlfried Rose in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des RvB-Fördervereins Gäste und Mitwirkende willkommen geheißen. Bereits im 10. Jahr erfreuen sich die Lesungen in der Bennigser Bahnhofsbücherei großer und gleichbleibender Beliebtheit im Ort. Auch wenn Karlfried Rose zu Beginn des Jahres, ebenso wie seine Frau Gabriele, wegen Differenzen mit einigen Mitgliedern den Autorenkreis verlassen hat, blieb er doch mit anderen dieser Gruppe freundschaftlich verbunden und freut sich, sie auch weiterhin als Gäste und Mitwirkende bei den Lesungen in Bennigsen begrüßen zu können.
Mit Freude konnte er als Vertreter der hiesigen Presse Herrn Horst Voigtmann begrüßen, der der Lesung bis zum Ende beiwohnte und darüber einen umfassenden und informativen Bericht schrieb, der in der NDZ und im Deisteranzeiger veröffentlicht wurde.
Der reichliche Beifall auch am Ende der Lesung zeigte, dass unsere Zuhörer von der bunten Vielfalt der Beiträge wieder einmal sehr angetan waren. Hartmut und Elvira Rieck boten wie bei jeder Veranstaltung in der RvB-Bibliothek eine Verkostung eines trockenen Weißweines an, die von den Anwesenden gerne angenommen wurde.
Karlfried Rose kündigte auch die nächsten Lesungen in diesem Jahr an:
Am 10. Juli werden sechs Mitglieder des Lyrischen AWO-Freundeskreises aus Hannover, zu denen auch Johanna Beck aus Bennigsen gehört, eigene Gedichte vortragen. Ergänzt wird die Lesung durch kurze Geschichten von Karlfried Rose.
An 11. September werden Harald Malz aus Springe (Mitglied des Calenberger Autorenkreises) und Karlfried Rose aus eigenen Werken vortragen.
Am 20. November ist Petra Hartmann mit ihrem Krimi „Die Schlagzeile“ zu hören. Der Roman, aus dem sie Auszüge liest, spielt im Zeitungsmilieu. Viele werden Frau Dr. Hartmann, die inzwischen als freiberufliche Autorin tätig ist, noch als Redakteurin der NDZ kennen.
[Karlfried Rose 16.05.2015]

Ringelnatz-Vortrag am 06.02.2015

[Fotos: Horst Voigtmann, NDZ 09.02.2015 Seite 8]










Mitgliederversammlung 13.01.2015

Der neu gewählte Vorstand

[Fotos: Brinkmann-Thies, NDZ 15.01.2015 Seite 9]

Termine RvB

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R.v.B-Förderverein
Am Bahnhof 2
31832 Springe-Bennigsen

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